Fragen und Antworten


1. Führt die Anwendung von Pferdemistpellets zu vermehrtem Unkrautwuchs wie bei frischem Mist?

  • Unser Pferdemist durchläuft eine mehrmonatige natürlichen Heißrotte bei der Temperaturen bis 80 Grad entstehen können. Dabei werden ab 44 Grad Celsius die Unkrautsamen thermisch deaktiviert bzw. die zur Keimung erforderlichen Eiweiße zerstört.  Bei rein industriell hergestellten Pellets entfällt dieser langwierige Prozess meist durch die sofortige Verarbeitung.

2. Wie hoch ist der Anteil von Heu und Stroh in den Pellets?

  • Der Rohstoff zeichnet sich durch eine besonders hohe Reinheit aus. Er wird per Hand oder Maschine als reine Pferdeäpfel von den Weiden und Ausläufen aufgesammelt. Da die Tiere nicht in Boxen mit Stroheinstreu gehalten werden, gelangt kaum Beimengetreide oder Halmmaterial in den Verarbeitungsprozess. Dies unterscheidet das Produkt maßgeblich von industrieller Massenware aus Gestütshaltung.

3. Wie werden die Mistkerle-Pferdemistpellets angewendet?

  • Das Produkt ist vielseitig einsetzbar. Die Pellets können entweder direkt trocken in den Boden eingearbeitet oder als flüssiges Düngemittel verabreicht werden. Für die Herstellung von Flüssigdünger wird ein Mischungsverhältnis von rund 100 Gramm Pellets auf 10 Liter Wasser empfohlen. Nach dem Auflösen kann die Flüssigkeit direkt gegossen werden.


4. Riechen Pferdemistpellets unangenehm?

  • Nein, das Produkt ist geruchsarm. Trocken riechen die Pellets leicht nach Heu, in feuchtem Zustand nimmt der Geruch eine torfartige Note an. Ein unangenehmer Geruch, wie er von frischem Pferdemist bekannt ist, entsteht nicht.


5. Besteht bei der Anwendung der Pferdemistpellets die Gefahr einer Überdüngung?

  • Eine Überdüngung ist nahezu ausgeschlossen, da Pferdemist ein milder Dünger ist. Die Nährstoffe sind organisch gebunden und werden erst durch bakterielle Abbauprozesse im Boden schrittweise für die Pflanzen verfügbar. Eine Einschränkung besteht nur, wenn die Pellets beim Einpflanzen ungemischt und in zu großer Menge direkt unter den Wurzeln platziert werden. Die dabei entstehende Prozesswärme der Bakterienaktivität kann zu Wurzelschäden führen.


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